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Topinamburschnaps

Brennerei Wild
Wild Roter Topinambur 38%vol., 0,7l
Bitte wählen Sie: 0,7l
Der klare Topinamburschnaps (Topi, Rossler), der das Grundprodukt für diesen kräftigen Schnaps bildet, wird über mehrere Wochen mit der Wurzel der Blutwurz angesetzt. Danach findet eine Abrundung mit braunem Kandiszucker und Honig statt. Dann ist der rote Topinamburschnaps angenehm und gut zu genießen. Die in dieser Wurzel reichlich enthaltenen Gerbstoffe wirken medizinisch hemmend auf das Wachstum von Bakterien und Viren. Bei diesem Topinambur handelt es sich um eine Spirituose. Diesen Topinamburschnaps finden Sie bei uns auch als fassgelagerten Topinambur oder als reinen, klaren Topinambur.

Inhalt: 0.7 Liter (19,93 €* / 1 Liter)

13,95 €*
Edelbrennerei Wurth
Wurth Topinambur im Eichenfass 40%vol.
Bitte wählen Sie: 0,35l inkl. Edelbrandglas puristisch (mundgeblasen)
Topinambur im Eichenfass gereift Handarbeit, Klasse statt Masse: Von ausgesuchten Feldern ohne Gülle-Düngung! Geschmack: Etwas adstringierend und leicht bittersüße Anklänge am Gaumen. Topinambur-Brand duftet fruchtig und hat einen angenehm intensiven Geschmack, der leicht erdig an Enzian erinnert, abgerundet mit intensivem Eichenfassaroma. Verwendet werden Topinamburknollen aus der badischen Ortenau. Die bevorzugte Topinambur für diesen Edelbrand ist ide Waldspindel. Die Topinmaburknollen werden vor der Einmaischung intensiv und mehrfach vom Edelbrenner gewaschen und von aller Erde und Baktierien befreit, damit die Maische gesund bleibt. Bei der Edelbrennerei Wurth erfolgt dies in Handarbeit und alle Knollen werden sorgsam gewaschen. Gewonnen wird der Edelbrand aus der Knolle der Topinamburpflanze. Ursprünglich aus Südamerika stammend, wurde die Pflanze im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht, dann jedoch bald von der Kartoffel verdrängt. Als Rossler wird die Knolle noch heute im Badischen kultiviert, was vermutlich daher rührt, dass sie Pferden verfüttert wurde. Botanisch am engsten verwandt ist der Topinambur mit der Sonnenblume was man auch an seinen Blüten sehr schön erkennen kann. Alle Edelbrennerei Wurth Edelbrände sind reine Naturprodukte und werden unter sorgfältiger Auswahl der Früchte von Markus Wurth zu aromatischen Bränden veredelt. Es wird grundsätzlich auf den Zusatz von Zucker zur künstlichen Aufwertung des Geschmacks verzichtet!

Inhalt: 0.35 Liter (88,43 €* / 1 Liter)

Varianten ab 28,95 €*
30,95 €*
Edelbrennerei Wurth
Wurth Topinambur Blutwurz 38%vol.
Bitte wählen Sie: 0,5l inkl. Edelbrandglas puristisch (mundgeblasen)
Topinambur mit Blutwurz Handarbeit, Klasse statt Masse: Von ausgesuchten Feldern ohne Gülle-Düngung!  Geschmack: Typische getrocknete Blutwurzaromatik etwas adstringierend und leicht bittersüße Anklänge am Gaumen. Verwendet werden Topinamburknollen aus der Ortenau. Die bevorzugte Knolle für diesen Topinamburbrand ist ide Waldspindel. Die Topinmaburknollen müssen vor der Einmaischung intensiv und mehrfach gewaschen und von aller Erde und Baktierien befreit werden, damit die Maische gesund bleibt. Bei der Edelbrennerei Wurth erfolgt dies in Handarbeit und alle Knollen werden sorgsam gewaschen. Gewonnen wird der Edelbrand aus der Knolle der Topinamburpflanze. Ursprünglich aus Südamerika stammend, wurde die Pflanze im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht, dann jedoch bald von der Kartoffel verdrängt. Als Rossler wird die Knolle noch heute im Badischen kultiviert, was vermutlich daher rührt, dass sie Pferden verfüttert wurde. Alle Edelbrennerei Wurth Edelbrände sind reine Naturprodukte und werden unter sorgfältiger Auswahl der Früchte von Markus Wurth zu aromatischen Bränden veredelt. Es wird grundsätzlich auf den Zusatz von Zucker zur künstlichen Aufwertung des Geschmacks verzichtet! Spirituose

Inhalt: 0.5 Liter (61,90 €* / 1 Liter)

Varianten ab 12,95 €*
30,95 €*
Edelbrennerei Wurth
Wurth Topinamburschnaps klar 40%ol.
Bitte wählen Sie: 0,5l inkl. Edelbrandglas puristisch (mundgeblasen)
Topinambur-Brand klar Handarbeit, Klasse statt Masse: Von ausgesuchten Feldern ohne Gülle-Düngung! Topinambur oder Jerusalemartischocke genannt. (Latainischer Name Helianthus Tuberosus) Geschmack: Etwas adstringierend und leicht bittersüße Anklänge am Gaumen. Topinambur-Brand duftet fruchtig und hat einen angenehm intensiven Geschmack, der leicht erdig an Enzian erinnert. Verwendet werden Topinamburknollen aus der badischen Ortenau. Die bevorzugte Topinambur für diesen Edelbrand ist die Waldspindel. Die Topinmaburknollen werden vor der Einmaischung intensiv und mehrfach vom Edelbrenner gewaschen und von aller Erde und Baktierien befreit, damit die Maische gesund bleibt. Bei der Edelbrennerei Wurth erfolgt dies in Handarbeit und alle Knollen werden sorgsam gewaschen. Gewonnen wird der Edelbrand aus der Knolle der Topinamburpflanze. Ursprünglich aus Südamerika stammend, wurde die Pflanze im 17. Jahrhundert nach Europa gebracht, dann jedoch bald von der Kartoffel verdrängt. Als Rossler wird die Knolle noch heute im Badischen kultiviert, was vermutlich daher rührt, dass sie Pferden verfüttert wurde. Botanisch am engsten verwandt ist der Topinambur mit der Sonnenblume was man auch an seinen Blüten sehr schön erkennen kann. Alle Edelbrennerei Wurth Edelbrände sind reine Naturprodukte und werden unter sorgfältiger Auswahl der Früchte von Markus Wurth zu aromatischen Bränden veredelt. Es wird grundsätzlich auf den Zusatz von Zucker zur künstlichen Aufwertung des Geschmacks verzichtet! Hinweis: Flasche in klar oder schwarz (nicht wählbar).

Inhalt: 0.5 Liter (61,90 €* / 1 Liter)

Varianten ab 12,95 €*
30,95 €*
Brennerei Wild
Wild Topinamburschnaps 40%vol, 0,7l
Bitte wählen Sie: 0,7l
Topinamburschnaps, eine badische Spezialität, die auch unter dem Namen Roßler bekannt ist. Das typische erdige, nussige Aroma ist wunderbar ausgeprägt und der typische Topinamburgeschmack entfaltet sich voll. Das Ausgangsmaterial, aus dem dieser feine Schnaps gewonnen wird, ist die Knolle der Topinamburpflanze. Dieser Topinamburschnaps der Schwarzwälder Brennerei Wild aus Gengenbach besticht durch sein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist einer von unseren Kunden meist gekauften Schnäpse!

Inhalt: 0.7 Liter (18,50 €* / 1 Liter)

12,95 €*

Topinamburschnaps - Geschmack und Zubereitung

Die Topinambur (Helianthus tuberosus) stammt eigentlich aus Süd- und Mittelamerika und gehört zu den Sonnenblumengewächsen. Die Ernte der Knollen geschieht meist im Frühjahr. Dies hat zwei Gründe:
a) die Ausbeuten sind besser,
b) die Knollen sind nicht gut lagerfähig. Eine Verarbeitung zu Topinamburschnaps gleich nach der Ernte wird daher empfohlen.

Die Ausbeuten liegen im Bereich von 7-10 lA/I00 kg Knollen. Nach heutiger Sicht sind für das Brennen zu "Topi" gewisse Sorten zu bevorzugen, z. B. Waldspindel, Medius oder Topianka. Der Geschmack des Topinambur-Destillats ist ganz spezifisch, etwas erdig, erinnert entfernt an Enzian und hat seine ganz besonderen Liebhaber.

Es sind Versuche aus der Praxis bekannt, welche den Geschmack des Topinamburschnapses durch Zusatz heimischer Wurzeln und Kräuter versuchten zu verändern (z. B. Zwiebeln, Sellerie, Karotten, Wacholder, Melisse, Kümmel etc.), Es sollte jedoch das Endprodukt rein angeboten werden, da Topinamburschnaps eben so schmeckt und nicht anders.

Die Topinamburknolle enthält ein Polysaccharid, das Inulin, das von der Hefe nicht gespalten werden kann, sondern vorher durch ein spezielles Enzym, die Inulase oder Inulinase, in Fructose und Glucose zerlegt werden muss.

Bezüglich dieses Enzyms sind zwei Vorteile zu nennen:
a) Inulinase ist in den Knollen selbst enthalten und muss nicht separat zugesetzt werden.
b) Das Enzym wirkt während des Einmaischens und der Gärung innerhalb von ca. 8 Tagen. Der Topinambur-Brenner muss nur die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen.

Nachstehende Punkte sollten bei der Herstellung von Topinambur Schnaps unbedingt beachtet werden:

1. Die Topinambur-Knollen müssen gründlich gewaschen und absolut sauber gereinigt werden. Es sind hierfür automatische Waschanlagen mit Brause, rotierende Bürsten etc. im Einsatz. Vor intensivem Einsatz von Hochdruckreinigern wird gewarnt, da hierbei oft die Schale verletzt wird und wegfliegt. Es werden aber auch sogenannte "Einfachanlagen" beobachtet: Schlauch, Bürste, Schubkarren. Wichtig ist größte Sauberkeit der Knollen, da sonst Bakterien in die Maische gebracht werden und Infektionen vorprogrammiert sind. 2-6 Waschprozesse reichen in der Regel aus, um saubere Knollen zu bekommen.

2. Die Knollen werden so fein wie möglich mittels Muser oder Obstmühle zerkleinert. Je feiner zerkleinert wird, um so besser wird die Ausbeute.

3. Schnaps-Brenner der "alten Garde" haben das Einmaischwasser mit Schwefelsäure angesäuert (Säureschutz), aber vielleicht weniger gereinigt als heute.

4. Das Einmaischwasser sollte warm sein, d.h. 30-35 °C. Dies reicht aus, wenn der Rohstoff zum Schluss warm gewaschen wird und sich dabei die Knollen vor dem Mahlen erwärmen konnten. Sind die Knollen dagegen kalt, muss das Einmaischwasser 35-37 °C aufweisen, damit eine Maischetemperatur von ca. 25-30 °C erreicht wird.

5. Vorteilhaft ist ein Maischgefäß mit Doppelmantel, das beheizt oder gekühlt werden kann. Von weiterem Vorteil ist ein Rührwerk, das Heizen und Kühlen durch intensives Mischen verbessert und beschleunigt und auch eine gleichmäßige Verteilung der Hilfsstoffe ermöglicht.

6. Moderne Brenner fügen beim Einmaischen ca. 20 ml pektinabbauendes Enzym pro 100 Liter Maische und Antischaummittel (3-5 ml/100 Liter Maische) hinzu.

7. Auf alle Fälle muss beim Einmaischen Hefe dazugegeben und gleichmäßig in der Maische verteilt werden. 100 kg Knollen ergeben 120-150 Liter Maische (inkl. Zusatz-Wasser). Zirka 500 g Bäckerhefe (Presshefe) auf 100 kg Knollen sind dabei ausreichend.
Die Presshefe sollte vor Zugabe in 5-10 Liter warmes Wasser eingebröselt und mit dem Schneebesen gut verrührt werden. Diese Hefelösung ist dann gleichmäßig beim Einmaischen zuzusetzen.

8. Durch die Prozeduren kühlt sich die Maischetemperatur oft auf 25-27 °C ab. Dies ist für eine richtige Anstelltemperatur ausreichend.

9. Die Gärung dauert in der Regel 4-8 Tage; die Temperatur steigt auf 30-35 °C und fällt dann wieder ab. Während dieser Zeit arbeiten die Inulinasen und spalten das Inulin. Die Hefe hat also genug zu tun und bildet Alkohol.

10. Bei Gärbeginn sollte der Gärspund aufgesetzt werden. Nach 24-30 Stunden kann nochmals kräftig durchgerührt werden, um die "Decke" unterzurühren. Dann sollte der Behälter verschlossen und mit einem Gärspund versehen nicht mehr geöffnet werden.

11. Nach Ende der Gärung wird empfohlen - sofern dies möglich ist - sofort abzubrennen.

12. Die Destillation kann nach alter Väter Sitte als Rohbrand und Feinbrand abgeführt werden, aber auch mittels Verstärkeraufsatz.

 

Quelle: Handbuch der Edelbranntweine, Schnäpse, Liköre, Leopold Stocker Verlag, Graz, 2006. Peter Jäger, ISBN: 978-3-7020-1131-4